Datenschutz im Sport

Das moderne Leistungszentrum:
Warum hat Datenschutz hier höchste Priorität?

Die ebenso einfache wie offensichtliche Antwort lautet: Weil das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) es für den Umgang mit personenbezogenen Daten fordert. Die Nicht-Einhaltung von Datenschutzbestimmungen, selbst wenn dies aus mangelnder Kenntnis geschieht, kann drastische Konsequenzen nach sich ziehen.

Doch die mindestens ebenso wichtige Antwort ist, dass die personenbezogenen Daten über die Sportler/innen in zweierlei Hinsicht auch über das BDSG hinaus extrem schützenswert sind:

  1. Persönlichkeitsrechte der Sportler/innen
    Zu einem großen Teil handelt es sich um Daten, die die Gesundheit und die Leistungen der „Schützlinge“ betreffen. Dabei ist die informationelle Selbstbestimmung („Persönlichkeitsrecht“) als besonderes Schutzrecht nicht zu unterschätzen.
    Die in den Leistungszentren betreuten Sportler/innen sollten ihrem Trainingsalltag jederzeit in der Gewissheit nachgehen können, dass alle über sie gespeicherten Informationen nur denjenigen Personen zugänglich gemacht werden, die dazu ausdrücklich autorisiert sind, wie insbesondere behandelnde Ärzte/innen, Physiotherapeuten/innen, die zuständigen Trainer/innen etc.
    Ein hoher Standard im Datenschutz ist daher auch wesentlich für die Wettbewerbsfähigkeit des Leistungszentrums im Konkurrenzkampf um die vielversprechendsten Talente. Eine Einrichtung, die Defizite auf diesem Gebiet aufweist, wird sich auf Dauer nur schwer behaupten können. Die Bestellung eines kompetenten Datenschutzbeauftragten ist hingegen ein eindeutiges Signal dafür, dass dem Datenschutz eine hohe Priorität eingeräumt wird.
  2. Daten als konzentriertes Know-how
    Auch der 2. Punkt ist mit dem wohlverstandenen Eigeninteresse des Leitungszentrums verknüpft. Letzten Endes stellen die erhobenen Daten ein wesentliches „Kapital“ dar; welches einen Großteil des Know-hows widerspiegelt und die entscheidende Grundlage für alle sportlichen und wirtschaftlichen Planungen bildet. Geraten z.B. sportmedizinische Unterlagen in die falschen Hände, ist ein großer Schaden vorprogrammiert.
    Wer den Datenschutz vernachlässigt – z.B. durch das Versäumnis, entsprechende Verschwiegenheitsvereinbarungen einzuführen, oder auch durch mangelhafte technische Vorkehrungen –, gefährdet damit das Fundament des eigenen Erfolgs.

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